Plastik vermeiden – Nachhaltigkeit im Alltag

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Seit einiger Zeit befasse ich mich intensiv mit den Themen Nachhaltigkeit und Plastik vermeiden. Dabei möchte ich euch heute zeigen, wie leicht ihr auf Plastik verzichten könnt, denn ich habe schon einige tolle Alternativen gefunden. Es muss ja nicht direkt total extrem wie bei Zero Waste sein, also so gut wie gar keinen Müll mehr zu produzieren. Wir können schon mit Kleinigkeiten einen nachhaltigen Unterschied machen.  🙂

Plastik vermeiden durch Glasbehälter, hier mit Nudeln, Nüssen, Haferflocken und Kernen

Wieso sollte ich auf Plastik verzichten?

Das fragen sich Einige. Ich kann euch aus monatelanger Erfahrung sagen, dass es sich tatsächlich lohnt. Ich will gar nicht mit dem erhobenen Zeigefinger sprechen oder schreiben, sondern einfach nur von meinen Beobachtungen erzählen. Vor allem sind mir in unserem Haushalt folgende Dinge aufgefallen, seit wir auf unseren Plastikverbrauch achten:

  • Der Mülleimer wird nicht so schnell voll.
  • Es sieht ordentlicher aus.
  • Es spart Platz.
  • Wir essen frischer und bewusster, was sich auf unsere Gesundheit auswirkt.
  • Dabei tun wir auch noch etwas für die Umwelt.

Ich glaube jeder, der in den letzten Wochen und Monaten mal Nachrichten geschaut hat, hat schon mal Bilder von den Plastikbergen im Ozean gesehen. Klar es ist weit weg und wir haben keinen direkten Berührungspunkt damit. Was macht das schon, wenn ein paar Tonnen Plastik im Meer schwimmen? Die Frage war natürlich sarkastisch gemeint. Denn es geht uns schon alle etwas an. Plastik vermeiden ist echt gar nicht schwer. Wir alle können einen kleinen Beitrag leisten, dass weniger Plastik produziert und verbraucht wird, und anschließend im Müll landet, wo er noch nicht mal wirklich gut recyclebar ist.

Wie kann ich ohne viel Aufwand viel Plastik vermeiden?

Immer wieder höre ich aus meinem Umfeld, dass es ja vermeintlich unmöglich ist, den Plastikkonsum einzuschränken. Ich möchte euch gerne meine einfachen Tipps und Tricks zur Vermeidung von Plastik zeigen, denn ich habe die Vermutung, dass ihr viel eher auf Plastik verzichtet, wenn ihr einmal erfahren habt, wie leicht es doch ist. 🙂

Aber es gibt eine Sache, für eine Umstellung wichtig ist: Ihr müsst es wirklich wollen. Zudem ist eine Umstellung immer ungewohnt, sodass es auch eine Zeit braucht, bis die Routine da ist. Macht euch keinen Kopf, wenn dann doch mal mehr Plastik-Sachen im Einkaufskorb gelandet sind – allein die Tatsache, dass ihr schon darauf achtet, Plastik zu vermeiden, wird auf lange Sicht zum Erfolg führen.

Tipp 1 – Körbe und Jute-Beutel

Der Klassiker: Legt euch Körbe und Beutel statt ins Auto oder in die Tasche. So habt ihr immer alles parat, falls ihr spontan einkaufen geht. Mittlerweile gibt es das auch immer öfter im Supermarkt zu kaufen. Vom Einkaufskorb über Jute-Beutel bis hin zu Obstnetz habe ich schon alles gesehen. Und falls man mal einen Korb oder Beutel vergessen hat, kann man hier noch mal aufstocken. 🙂

Tipp 2 – Fertigprodukte und in Plastik eingepackte Lebensmittel vermeiden

Vermeidet Fertigprodukte und kauft lieber frische Produkte ein… schmecken meist sowieso besser. Mittlerweile bieten Supermärkte eine große Auswahl an unverpacktem Obst und Gemüse an. In einigen Supermärkten kann man an der Käse – und Fleischtheke die frischen Produkte in eigene, mitgebrachte Behälter verpacken lassen. Auch wenn das am Anfang doch etwas seltsam erscheinen mag, sind das die freundlichen Damen und Herren an den Wurst- und Käsetheken mittlerweile schon gewöhnt und helfen euch gerne weiter.

Tipp #3 – Wochenmarkt oder Marktschwärmern

Alternativ und besser wäre sogar noch, wenn ihr auf den Wochenmarkt geht – ich für meinen Teil gehe gerne meinen Einkauf wöchentlich bei den Marktschwärmern abholen. Dabei bestelle ich die Produkte vorab über die App und hole sie dann Donnerstag Abend ab. 🙂 Das Tolle dabei ist, dass ihr nicht nur an die Umwelt denkt, sondern dabei die Bauern aus der Umgebung unterstützt. Wichtig hierbei ist, dass ihr unbedingt Tüten, Körbe oder sonstige Transportmittel mitbringt, denn ihr kriegt die Lebensmittel wirklich einzeln, z.B. Radieschen oder Karotten. Beim ersten Mal wusste ich das nicht und war etwas irritiert. Zum Glück sind die Marktschwärmer auf Neulinge eingestellt, sodass man mit ein bisschen Fragen immer noch seinen Kram nach Hause bekommt. 🙂 In diesem Zusammenhang könnt ihr auch gerne mal in meinen Rezept-Beitrag „Ofengemüse mit geräucherten Forellenfilets“ reinschauen. Alle Zutaten sind nämlich von den Marktschwärmern und glaubt mir, das schmeckt so unfassbar gut.

Tipp #4 – Wasserfilter

Vermeidet Plastikflaschen. Wir sind vor zwei Monaten auf Wasserfilter umgestiegen. Dadurch vermeiden wir nicht nur Plastik, sondern schleppen auch nichts rum und sparen sogar Geld und Platz. 🙂 In einem kleinen Businesscase, den wir gerechnet haben, hat sich herausgestellt, dass wir über 60% an Ausgaben sparen, wenn wir nun mit Wasserfilter arbeiten. Cool, oder?

Tipp #5 – Unverpackt-Läden

Gerade in Großstädten haben in den letzten Jahren „Unverpackt- Läden“ aufgemacht, in denen ihr sämtliche Produkte ohne Plastik kaufen könnt. Dabei wird auch darauf geachtet, dass die Lebensmittel aus der Region kommen. Eine echt spannende Sache, evtl. nicht überall so 100% praktikabel, aber der Ansatz ist erstaunlich gut durchdacht und die Verkäufer sind in meinem Unverpackt-Laden um die Ecke echt super nett und hilfsbereit. Auch leere Behälter bekommt man dort, quasi die Basisausstattung. Schaut mal rein und macht euch selber ein Bild. Ich finde es richtig klasse.

Tipp #6 – Bambus Becher

„Coffee-to-go“-Becher können ganz easy durch Mehrwegbecher ersetzt werden. Mittlerweile gibt es so schöne Keramik – oder Bambusbecher, die auch noch im Trend sind. Diese könnt ihr immer in eurer Tasche mitnehmen. 🙂 Hier ein weiterer Tipp: Nehmt noch ein Tuch mit, sodass ich den Becher auswischen könnt, um Flecken in eurer Tasche zu vermeiden… glaubt mir, ich spreche aus Erfahrung. 🙂

Tipp #7 – nachhaltige Alternativen finden

Der Wunsch nach Nachhaltigkeit und Plastik vermeiden ist auch in den Supermärkten und Drogerien angekommen. Das macht es uns leichter, bei unserem Wocheneinkauf gezielt zur Alternative greifen zu können. Schaut euch in eurer Wohnung um und überlegt euch, was ihr durch eine umweltfreundliche Alternative ersetzen könnt. 🙂 Im Internet findet ihr viele Angebote. Falls ihr gerade keine Lust habt, habe ich schon mal für euch einiges rausgesucht:

Jeder kann Plastik vermeiden – gemeinsam können wir einen Unterschied machen:

Niemand erwartet von euch, dass ihr von heute auf morgen alles aussortiert, wegschmeißt und euch strikt an jeden Kleinigkeit haltet. Aber wenn wirklich jeder seinen einzelnen Beitrag dazu leistet, dann ist das unterm Strich ein große Entlastung für die Umwelt. Letztendlich profitieren auch wir davon. Also lasst uns das Thema gemeinsam angehen. 🙂 Ich habe letztens noch ein Zitat gehört, ich weiß leider nicht mehr von wem, aber das möchte ich gerne noch als Schluss mit euch teilen:

Wir brauchen nicht ein paar Leute, die Zero Waste machen und Plastik vermeiden, sondern wir brauchen alle, die ein bisschen mehr darauf achten als vorher. Der Rest kommt von alleine.

-unbekannt

Wie vermeidet ihr Plastik? Kanntet ihr schon alle meine Tipps zu den Alternativen? Habt ihr noch Ergänzungen oder Anmerkungen? Ich freue mich sehr auf eure Kommentare! <3

Eure Rebecca

Eine Antwort auf „Plastik vermeiden – Nachhaltigkeit im Alltag“

  1. Super Beitrag Süße !! Ich muss auch mal mehr darauf achten. Wie schnell greift man zu verpackten Lebensmitteln dabei liegen die unverpackten gleich daneben. Grade bei Gemüse & Früchten.
    Danke für die Inspiration XXX

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