Wie ich lernte, mit meinem größten Makel zu leben

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Ein komischer Titel oder? Eigentlich bin ich immer relativ selbstbewusst, nehme mich so, wie ich bin und mag mich auch mit all meinen Makeln und Eigenarten. In einer meiner letzten Beiträge habe ich mich auch mit dem Thema befasst, wie es ist, sich anders zu fühlen. Jedoch kommt es auch mal vor, dass ich sehr selbstkritisch bin. Doch was ist nun genau der Anlass von diesem Beitrag?

Womit genau war/bin ich unzufrieden?

Normalerweise ist es in der Theorie ganz einfach: Es gibt etwas, was einen stört, man ändert es (meist mit sehr viel Kraft und Energie) und fühlt sich danach gut, oder man ändert es aus welchen Gründen auch immer nicht, sollte dann aber auch aufhören, sich darüber zu ärgern.

Manches kann man aber eben nicht aus eigener Kraft ändern, egal was man anstellt. Es gab eine Sache, mit der ich schon immer sehr unzufrieden war: meine Zähne. Nicht nur, dass ich einen sehr starken Überbiss hatte, sondern auch, dass ich dadurch meinen Mund gar nicht richtig schließen konnte und Probleme mit der Kiefermuskulatur bekam.

Ich habe einige Makel (egal ob äußerliche oder innerliche) und mit denen hatte ich niemals ein Problem. Ganz im Gegenteil: Menschen, die ihre Ecken und Kanten zeigen, finde ich toll, denn sein wir doch mal ehrlich – echte Perfektion ist irgendwie langweilig, oder? Naja… nur das Problem mit den Zähnen war etwas, womit ich mich doch sehr schwer tat. Zumal ich hier auch tatsächlich Einschränkungen auf mich nehmen musste (wie z.B., dass sich der Mund nicht entspannt schließen lies und ich deshalb ständig Kopfschmerzen hatte).

Was tat ich und was erhoffte ich mir davon?

Gefühlt nahm ich um mich herum nur Menschen mit perfekten Zähnen wahr. Und irgendwann kam der Punkt, dass ich mich dazu entschied, eine Zahnspange zu tragen. Da ich aber keine sichtbare wollte, wählte ich die Schienen von Invisalign – unsichtbare Schienen, die man 20 -22 Stunden trug.

Hört sich erstmal easy an, aber wenn man dann realisiert, wie sehr das den Alltag bestimmt, war es schon eine große Herausforderung. Spontanes Essen gehen, gemeinsames grillen oder feiern gehen gestaltet sich dann schon schwierig, wenn man mit den Schienen nur Wasser trinken darf und man am Tag die Schienen nur 4 Stunden ablegen darf (was in der Praxis nicht gerade viel ist). Dazu kam, dass der ganze Spaß auch nicht gerade günstig war. All das nahm ich auf mich. Denn endlich wollte ich gerade Zähne, keine Kopfschmerzen und Muskelkrämpfe mehr und erhoffte mir natürlich auch ein ästhetisch tolles Ergebnis. Ich verbiss mich in mein Ziel, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Ein tolles Lächeln zu haben war mein absoluter Traum und ich hätte alles dafür getan. Und das tat ich auch. Ganze zwei Jahre habe ich es durchgezogen. Glaubt mir, das war kein Zuckerschlecken…

Nach der Behandlung – für mich brach eine Welt zusammen

Es kam der Tag an dem ich mich dem Ende der Behandlung näherte. Mein Kieferorthopäde glich die vorgefertigte Simulation mit dem tatsächlichen Ergebnis ab. Er sagte mir, dass meine Zähne nun gerade sind. Bis auf zwei kleine Stellen, was so gut wie gar nicht auffällt. Wenn ich wollte, könnte ich die Behandlung weiterführen, würde aber natürlich wieder kosten, weil der ganze Prozess von vorne anfängt. Er sei aber zufrieden und wichtig wäre, dass ich es auch bin. Medizinisch war auf jeden Fall nun alles bestens.

Zunächst war ich überhaupt nicht zufrieden. Für mich waren die Zähne nicht so gerade wie ich es wollte (oder vielleicht doch?). Wieso sah es mal wieder bei mir anders aus, als bei dem ganzen anderen Rest der Welt… ? Alles was ich wollte, waren gerade, schöne Zähne und ich hatte soviel dafür getan. Ich steigerte mich so sehr in diese Emotion rein, dass ich teilweise sogar anfing zu weinen. Übertrieben meint ihr? Ja, vielleicht. Aber es bedeutete mir so viel und ich hatte nicht das Gefühl, dass überhaupt eine Veränderung im Vergleich zu vorher wahrzunehmen war.

Nach der Enttäuschung kommt dann doch die Freude

Ich machte unzählige Bilder von meinen Zähnen. Von vorne, von der Seite und dann von der anderen Seite. Ich schaute mir stundenlang alte Bilder an und dann schaute ich wieder in den Spiegel. Öffnete meinen Mund und schloss es wieder. Wenn ich wirklich ehrlich mit mir selbst war, konnte ich schon eine deutliche Verbesserung wahrnehmen.

Die größte (und für mich wichtigste) Veränderung war sogar, dass ich endlich meinen Mund schließen konnte, ohne zu verkrampfen. Naja, das, was blieb, waren meine Hasenzähnchen. Die hätte ich gerne weggehabt, also irgendwie anders, ihr wisst schon :-). Aber meine Zähne waren gerade und diese Hasenzähnchen gehören nun mal zu mir. Würde ich das verändern lassen, würde das vermutlich meinen ganzen Typ verändern, und das wollte ich ja irgendwie auch nicht.

Wenn man es also so betrachtet, hatte ich mein Ziel erreicht und konnte doch sehr zufrieden mit mir sein. Mit der Zeit habe ich auch verstanden, dass mein Makel selbst nach dieser aufwendigen Prozedur gar kein Makel ist. Und mittlerweile habe ich auch meine Hasenzähnchen lieb. 😀

Fazit: Haltet euch nicht zu sehr an einem extremen Ideal fest und seid weniger selbstkritisch

Das ist einer meiner größten Schwächen. Wenn ich mir ein Ziel vor Augen geführt habe, dann möchte ich auch immer genau das Ziel erreichen, ohne wenn und aber, GENAU SO wie ich es mir vorgestellt habe :). Ich habe mit der Zeit gar nicht mehr wahrgenommen, dass ich so OK bin, wie ich eben bin. Medizinisch ist jetzt alles in Ordnung. Alle anderen Veränderungen, die ich hätte noch vornehmen können, hätten mich komplett verändert. Ich wäre nicht mehr ich gewesen.

Abgesehen davon, habe ich von Freunden und Familie ehrliches und positives Feedback erhalten. Letztendlich ist man zu sich immer am kritischsten und es ist ein Prozess, sich selber so zu akzeptieren, wie man ist. Und nachdem die letzten Tränen getrocknet sind, kann ich nun wirklich sagen, dass ich zufrieden mit dem Ergebnis und nun auch mit mir selbst im Reinen bin. 🙂

Kennt ihr vielleicht dieses Gefühl, euer Ziel nicht erreicht zu haben, weil ihr an einem Ideal festhaltet, was einfach unrealistisch ist? Seid ihr auch manchmal zu hart zu euch selbst? Schreibt mir doch gerne in die Kommentare. 🙂

Eure Beccy

Alternativen zur Wimpernverlängerung

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Vor einiger Zeit habe ich euch die Wimpernverlängerung mit Wimpernextensions vorgestellt. Da ich vermehrt Feedback dazu bekommen habe, dass viele den Kleber nicht vertragen können, habe ich recherchiert, was es für tolle Alternativen gibt und auch einige gefunden. 🙂

Die Alternativen

1.) Wimpernlifting

Beim Wimpernlifting werden die eigenen Wimpern nach oben geschwungen, gefärbt und fixiert. Das hat den Effekt, dass man mit den eigenen natürlichen Wimpern einen ähnlichen Effekt hat, wie bei den Wimpernextensions. Der Unterschied ist, dass man aber nicht so sonderlich aufpassen muss. 🙂 Man darf sich also ohne dauernd aufzupassen, die Augen reiben.

Vorteil:

+ eigene Wimpern werden geschwungen, daher viel schonender

+ Sauna, Schwimmen, Augen reiben kann problemlos gemacht werden

+ günstiger als Wimpernextensions (ca. 49 bis 59 EUR)

+ hält bis zu 6 Wochen

Nachteil:

– kann nicht selber gemacht werden, daher ist ein Gang ins Kosmetikstudio notwendig

2.) Wimpern färben

Den größten Effekt erzielt man dadurch, wenn man blonde Wimpern hat. Hier hat man die Wahl, ob man ins Kosmetikstudio geht oder sie selber färbt. 🙂

Vorteil:

+ Mit einem Preis von 6 EUR im Studio sehr kostengünstig

+ hält mehrere Wochen

Nachteil:

– Um Schwung und Volumen zu haben, muss man trotzdem zur Mascara greifen

– selber färben ist sehr riskant, da man nah am Auge arbeitet, daher lieber ins Studio gehen

Diese Alternativen bietet auch Brillant und Edel, mein Studio des Vertrauens, an. Sowohl in Köln als auch in Hameln gibt es eine Filiale. 🙂 Hierbei möchte ich betonen, dass es sich um keine Kooperation handelt, sondern ich wirklich gerne dort hingehe und von den Top Leistungen überzeugt bin. 🙂

3.) Eine weitere Alternative – das Wimpernserum

Derzeit trage ich gerne die Wimpernextensions. Damit meine natürlichen Wimpern stark und gesund nachwachsen, benutze ich zusätzlich gerne ein Wimpernserum. 🙂 Das Wimpernserum wird wie ein Eyeliner auf dem oberen Lid auftragen. Quasi ein Lidstrich. 🙂 Das Serum ist gelartig, durchsichtig und geruchsneutral. Zudem wird es einmal am Tag (ich trage es gerne abends auf) verwendet.

Vorteil:

+ sehr schonend

+ Effekt ist definitiv sichtbar

+ kann man ganz leicht selber auftragen

+ Preis – Leistungsverhältnis stimmt, von 30,00 bis 100,00 EUR ist alles dabei

Nachteil:

–  Man braucht Geduld, da der erste Effekt nach ca. 6 Wochen auftritt

 

Ich hoffe, dass diesmal für euch tolle Alternativen dabei sind. Kennt ihr die schon oder macht ihr vielleicht noch was ganz anderes, um tolle Wimpern zu haben? 🙂

Auf eure Kommentare freue ich mich schon sehr. 🙂

Eure Beccy

*Hierbei handelt es sich nicht um eine Kooperation. Daher spiegelt dieser Beitrag meine eigene, unbeeinflusste Meinung wider.

Beccy´s Fitness Diary Mai 2018 – Wieso Kohlenhydrate wichtig sind

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Der letzte Monat lief trainingsmäßig wirklich gut. 🙂 Seit meinem letzten Beitrag hat sich tatsächlich nicht viel verändert. Ich merke mit der Zeit, dass auf der Waage nicht mehr so viel passiert und mein Körper anfängt sich zu definieren. Zudem scheint sich mein Sixpack langsam aber sicher blicken zu lassen. 🙂 Dafür wollte ich heute mit euch über das Thema “ Kohlenhydrate – gut oder schlecht? “ sprechen.

Kohlenhydrate werden gefühlt in jeder – ich nenne sie jetzt mal – Frauenzeitschrift verschrien. Bei den meisten Diäten werden sie gerne einfach mal komplett weggelassen, denn Kohlenhydrate sind dort immer total schlecht und absolute Dickmacher. In meinem Ernährungsplan sind Kohlenhydrate ein wesentlicher Bestandteil und auch sehr wichtig. Wieso das so ist, werde ich im Laufe des Beitrages genauer erläutern. 🙂

Kohlenhydrate – gut oder schlecht?

Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass es sowohl gute als auch schlechte Kohlenhydrate (englisch: carbs) gibt. Das hört sich doch schonmal gut an oder? 🙂

Ich will hier nicht zu tief in die Ernährungswissenschaften einsteigen, deshalb will ich es mal ganz plakativ ausdrücken: Gute Kohlenhydrate sind vor allem unverarbeitete, langkettige Kohlenhydrate. Die schlechten Carbs hingegen sind in irgendeiner Form verarbeitet. Ein Merkmal ist, dass diese Kohlenhydrate süßer schmecken. Dazu die Faustformel: Je „besser“ die Carbs, desto länger bleibt man davon satt.

Um euch einen genauen Überblick geben zu können, folgt eine kleine Aufstellung:

Gute Kohlenhydrate:

  • Gemüse und Salate
  • alle Früchte, die unverarbeitet sind
  • Nüsse (Mandeln, Walnüsse usw.)
  • Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen, Kichererbsen usw.)
  • Vollkorngetreide (Hafer, Dinkel, Reis, Nudeln usw.)
  • Kartoffeln und Süßkartoffeln

Schlechte Kohlenhydrate:

  • Zucker
  • Weißmehl (Brote, die aus Weißmehl gemacht sind usw.)
  • weißer Reis
  • Fruchtsäfte
  • Softdrinks
  • Junkfood (z.B. beim goldenen M oder diversen anderen Fast-Food-Ketten)
  • Süßigkeiten

Wieso sollte man nicht auf Kohlenhydrate verzichten?

Kohlenhydrate sind ein sehr wichtiger Energielieferant. Lasse ich sie über einen längeren Zeitraum weg, würde ich sehr müde werden und könnte über den Tag gar nicht die Performance bringen, die ich leisten möchte. Und gerade für meinen Job, für die Uni und auch für das Training brauche ich die Power. Auch bei Bodybuildern sieht man, dass sie Massen an Pute, Reis und grünen Bohnen essen. Dies ist ein guter Mix aus Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß, der für den Muskelaufbau benötigt wird. Im Alltag versuche ich daher immer die richtige Balance zu finden. Auf meine Portionen Vollkornreis oder Vollkornnudeln möchte ich gar nicht verzichten, denn sie eignen sich hervorragend als Beilage für mein Gemüse, meinen Salat oder mein Pute. 🙂 Selbst beim Low Carb sollte nicht komplett auf Kohlenhydrate verzichtet werden – heißt ja auch LOW und nicht NO.

Die Dosis macht das Gift!

Das allerwichtigste ist, die Kohlenhydrate auf euren täglichen Energiebedarf anzupassen. Ihr habt sicherlich schon mal gehört, dass Radsportler Unmengen an Nudeln essen – vollkommen klar, weil sie die aufgenommene Energie wieder bei der Tour de France verstoffwechseln. Stellt euch einfach vor, Kohlenhydrate sind euer Treibstoff. Unser Körper ist allerdings nicht auf neuzeitlichen Kalorienbomben ausgelegt – da befindet sich unser Gehirn und die Mechanismen des Stoffwechsels immer noch in der Steinzeit – wo es eben auch mal ein paar Tage nichts zu essen gab, weil eben gerade kein Mammut erlegt werden konnte. Dazu brauchten alle Beteiligte, also nicht nur die Jäger, Reserven in Form von – ihr ahnt es sicherlich schon – Hüftspeck :-).

Da wir keine Mammuts mehr jagen müssen sondern in jedem Supermarkt ausreichend Nahrung vorfinden, ist das natürlich so eine Sache. Reserven braucht unser Körper nicht mehr in dem Maße wie in der Steinzeit – aber das weiß er einfach noch nicht. Daher gilt: Wenn ihr mehr Kalorien zu euch nehmt, als ihr verbraucht, setzt ihr diese Energie in Form von Körperfett an.

Zahlen, Daten, Fakten

Größe: 164 cm

Gewicht: 51,6 kg (0,4 kg weniger als im Vormonat)

Brust: 81 cm (keine Veränderung …)

Taille: 62 cm (1 cm weniger als im Vormonat)

Hüfte: 91 cm (keine Veränderung …)

Mein Fazit:

Kohlenhydrate sind nicht der Feind, sondern man sollte sie durchaus in seinen Ernährungsplan integrieren. Ich für meinen Teil kann und möchte einfach nicht auf (Vollkorn-) Nudeln und Reis verzichten. Gerade wenn ihr Sport macht, braucht euer Körper die Energie – es muss nur eben die richtige sein. Um noch mal auf das Beispiel mit dem Tank zurückzukommen: Wenn ihr euren Tank mit minderwertigem Treibstoff füllt, werdet ihr nicht so weit kommen wie mit der gleichen Menge an gutem Treibstoff – von den Langzeitproblemen mal ganz abgesehen, z.B. verstopfte Leitungen (verkalkte Blutgefäße) oder erhöhter, unnötiger Treibstoffbedarf (ihr kennt das sicher auch, wenn man nach einem üppigen Fast-Food Menu in 1-2 Std. wieder einen riesen Kohldampf hat).

Es geht zum einen darum, dass man achtsam mit seiner Ernährung umgeht und sich auch sehr bewusst mal etwas gönnt (Burger, ein paar Süßigkeiten, etc.). Zum anderen geht es darum, das nicht zu übertreiben und es eine Ausnahme sein lässt, z.B. 2-3x im Monat.

Wenn man also eine Balance von Energieverbrauch und Energieaufnahme durch Ernährung und Sport erreicht, werden auf Dauer die Erfolge erreicht – das verspreche ich euch. 🙂

Wie läuft euer Training? Was sind eure Fragen? Habt ihr ein Geheimrezept für mich oder wollt ihr mehr über meine Ernährung erfahren? Hinterlasst mir gerne ein Kommentar, ich freue mich darauf.

Eure Beccy :-*