It-Piece Mixup – Die aktuell heißesten Teile

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Wenn ihr mich fragt, was das aktuell heißeste It-Piece für des Jahres sind, kann ich nur antworten: definitiv mehr als nur ein Teil. Mit meinem Look kombiniere ich mehrere angesagte Teile. Etwas weiter unten bei „shop my look“ habe ich jedes It-Piece verlinkt.

Kennt ihr den Spruch: „Das Ganze ist mehr als die Summe der Teile.“ So ähnlich empfinde ich die Kombination der angesagten Stücke. Jedes für sich gesehen ist schon cool, aber erst das komplette Outfit gibt aus meiner Sicht jedem Teil noch eine gehörige Ladung Extra-Coolness oben drauf 😛

It-Piece #1: Die Army Jacke

Besonders für die Frostbeulen unter euch, ist es immer wichtig, auch bei höheren Temperaturen ein dünnes Jäckchen mitzunehmen. Wenn die Sonne erst mal untergegangen ist, wird es schnell kühl und mit ein bisschen Wind dazu fange ich echt schnell an zu frieren. Die Lösung ist eine Jacke aus einem angenehmen Leinenstoff. Es ist überhaupt der Geheimtipp für wärmere oder auch unbeständige Tage. Leinen hält euch bei Hitze kühl und wärmt, wenn die Sonne wieder verschwindet.

Auch wenn ich kein großer Fan vom Army Look bin, fällt mir kaum ein Outfit ein, wo eine Army Jacke nicht gut drauf passt, und sei es nur als Stilbruch. Oliv steht eigentlich auch jedem, also probiert es einfach mal aus. Es ist eines der vielseitigsten Kleidungsstücke, was ich besitze. Neben oliv gibt es oft auch Jacken in den Farben sand, blau und natürlich camouflage. Ich plane, meine Jacke mit ein paar schönen Patches etwas aufzulockern. Wenn ihr hier Ideen habt, immer her damit 🙂

It-Piece #2: Das Levis T-Shirt

Der gute alte Levi Strauss hatte es einfach drauf. Als Erfinder der Jeans verdanken wir ihm, dass wir heute alle in coolen Denim-Teilen rumlaufen. Damals noch reine Work-Wear ist es heutzutage ja schon in den meisten Büros erlaubt, mit Jeans zu erscheinen. Mal ehrlich, wer hat bitte keine Lieblingsjeans im Schrank? Als kleines Tribut an diesen einfallsreichen Herren prangert der Levis Schriftzug auf dem Shirt. Bestimmt habt ihr es auch schon beim shoppen oder angezogen auf der Straße gesehen. Oder habt ihr es euch vielleicht schon selber gegönnt? Wer nicht lange suchen will, schaut unten in „shop my look“ rein. 🙂

It-Piece #3: Adidas Superstar Schuhe

Gefühlt alle paar Jahre werden die Superstars von Adidas wieder zum It-Piece. Deshalb habe ich mir vor ein paar Wochen auch ein Paar gegönnt – aus der Mode kommen sie ja schließlich nicht. Ob in weiß oder schwarz, egal, die sehen wirklich bei jedem Outfit cool aus, ob sportlich zur Shorts, lässig zur Jeans oder elegant zum Maxirock.

It-Piece #4: Goldene Ray-Ban Sonnenbrille

Lange Zeit habe ich mich nicht getraut, eine solche Brillenform zu tragen. Doch die Reaktionen zeigen, völlig zu unrecht. Das goldene Gestell zaubert einen angenehmen Kontrast zu Haut und Haaren. Auch wenn ich zunächst einige Bedenken hatte, ob die Brille auch noch im nächsten Jahr im Trend ist, bereue ich die Investition nicht. In gewisser Weise wird Retro immer „in“ sein, aber das Wichtigste ist ja schließlich, dass das Teil gefällt und gut an einem aussieht. Probiert es doch einfach mal aus, dieses It-Piece steht echt jedem 🙂

Außer Konkurrenz: Chanel Tasche

Diese Tasche mit Abstand das krasseste Teil, das ich besitze. Ich erinnere mich noch an den Tag, an dem ich sie gekauft habe, als wäre es gestern gewesen. Man war ich aufgeregt! 🙂 Sie ist so unglaublich vielseitig, absolut zeitlos und qualitativ über jeden Zweifel erhaben. Das schwarze Caviar-Leder mit der goldenen Hardware ist ein Traum. Wenn ich gefragt werde, was DAS It-Piece in meinem Kleiderschrank ist, dann ist es diese Tasche. Es ist wirklich unglaublich, wie man damit wirklich jedes Outfit auf das nächste Level heben kann, ganz gleich ob elegant, street oder denim.

SHOP MY LOOK

Sneakers von Adidas 

T-Shirt von Levi´s

Jeans von Justfab

Jacke von Justfab

Tasche von Chanel

Sonnenbrille von Ray-Ban

Habt ihr eigentlich einen Unterschied bei den Bildern gemerkt? Endlich habe ich es getan! Lange habe ich schon hin und her überlegt und war mir so unsicher. Aber wenn ich die Bilder sehe, kann ich im Nachhinein nur sagen, dass es die richtige Entscheidung war: Eine neue Kamera 🙂 Als ich sie endlich hatte, konnte ich es kaum erwarten, einen neuen Look zu shooten und das Ergebnis kann sich doch echt sehen lassen. Ich finde die Bilder sind richtig toll geworden und vor allem kann man eine Qualitätssteigerung feststellen. Was denkt ihr? Wie findet ihr die Bilder? 🙂

Ich freue mich sehr auf eure Kommentare und bin sehr gespannt, welche It-Pieces euch am besten gefallen und welche ihr diesen Sommer tragen werdet.

Eure Rebecca

Mallorca – Liebe auf den ersten Blick

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Wie ihr wisst und sicher schon in meiner Kolumne gelesen habt, war ich vor einigen Tagen noch auf Mallorca und habe mich etwas vom Alltagsstress erholt. Es war so wunderschön dort, dass ich euch doch gerne noch ein paar Zeilen dazu schreiben möchte.

Mallorca, wir kommen!

Wir hatten eine wirklich gut durchgeplante und zügige Hinreise. Direkt vom Flughafen Köln/Bonn aus ging es mit gefühlt 90% Rentnern auf die balearische Insel. Auch wenn das Flugzeug sogar für mich ein bisschen eng war, begann der Urlaub mit dem Take-Off. Die erste Überraschung: ich konnte nicht einen Ballermann-Proleten entdecken, was vermutlich an der Jahreszeit liegt – sehr angenehm 🙂

In Palma gelandet holten wir unsere Koffer und nach einer weiteren knappen Stunde im Transferbus kamen wir im Hotel an.

Der Ort – Cala Millor

Cala Millor liegt so ziemlich auf der anderen Seite der Insel, wenn man von Palma startet. Wir nutzten die Busfahrt, um schon mal einen ersten Eindruck zu gewinnen, schließlich war das ja unser erstes Mal auf Mallorca. Es gab viel zu sehen. Besonders die kleinen Buchten haben es uns angetan. Hier wollen wir auf jeden Fall beim nächsten Mal ein paar Expeditionen starten und die schönsten Hotspots mit dem Auto erkunden. Diesen Urlaub haben wir darauf verzichtet. Warum? Das könnt ihr hier lesen.

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Cala Millor ist ein ruhiger Ort mit einer guten Infrastruktur, vielen kleinen Läden, Supermärkten und Restaurants entlang der Strandpromenade. Ausnahmslos alle waren sehr freundlich zu uns und haben sich sehr über unsere (wenn auch etwas eingeschränkten) Spanisch-Kenntnisse gefreut. Die „Rentner-Dichte“ verhielt sich hier zwar ähnlich wie im Flugzeug, aber da wir ja zum Entspannen hier waren, kam uns das nur gelegen 🙂 Kurz gesagt: Ein schöner Ort zum chillen und relaxen, egal wie alt man ist.

Das Hotel – Iberostar Cala Millor

Wir haben online gebucht und uns auf die Bilder und Rezensionen im Internet verlassen. Vor Ort sollten wir unsere zweite Überraschung erleben: Wir checkten im iberostar Cala Millor ein und es war 1.000-mal schöner als auf den Bildern im Internet. So habe ich das noch nie erlebt. Das Personal war wirklich sehr freundlich und hat sich eine Menge Zeit genommen, uns alles zu zeigen und zu erklären. Unser Zimmer war super sauber, sehr schön hell und modern gestaltet und wir hatten einen atemberaubenden Blick direkt auf das Meer. Ein weiteres Highlight war die direkte Strandlage – Sandstrand, wohl bemerkt! Ach, wenn ich so darüber schreibe, will ich direkt wieder da hin 🙂

Wir haben mit Halbpension gebucht, was unserer Meinung nach auch total ausgereicht hat, denn sowohl das Frühstücks- wie auch Abendbuffet war seeeehr lecker und reichhaltig. Es gab alles, was das kulinarische Herz begehrt, sogar jeden Abend einen Schokobrunnen 😀

Neben dem Spa-Angebot gab es auch noch ein Fitnessstudio, was wir genutzt haben, um sich ein bisschen zu bewegen und damit das schlechte Gewissen nicht ganz so groß war, wenn es mal wieder ein bisschen mehr Dessert gab als vorgesehen.

Mallorcawetter im Mai

Falls ihr euch fragt, ob man Anfang Mai schon nach Mallorca kann, um sich dort an den Strand zu legen, kann ich nur sagen: Wir hatten 4 von 6 Tagen blauen Himmel mit strahlendem Sonnenschein, 25 Grad und kaum Wind. Der Sandstrand war sehr sauber und top gepflegt. Wer nun glaubt, dass man dort sicherlich Handtuch an Handtuch liegt, dem muss ich widersprechen. Es gab Platz, Sonnenliegen und Sonnenschirme im Überfluss und sicherlich durch die Jahreszeit bedingt, war es generell nicht so voll im Ort.

Auf jeden Fall darf man die Sonne nicht unterschätzen. Die Sonne ist hier sehr intensiv und die Bräune lässt nicht lange auf sich warten, deshalb: Eincremen nicht vergessen 😉

Malle ist nur einmal im Jahr

Leider! Die 6 Tage auf Mallorca gingen sehr schnell um. Meine Vorurteile haben sich alle nicht bestätigt. Ich habe nicht einen besoffenen Proleten gesehen, nicht einen Song von Jürgen Drews gehört und auch keine Sangria-Orgien erlebt. Es war einfach nur richtig schön und echt erholsam. Für alle, die Lust auf ein bisschen Entschleunigung haben, kann ich Cala Millor auf Mallorca nur wärmstens empfehlen. Wir haben für uns auf jeden Fall schon entschieden, dass wir wieder nach Mallorca kommen, ganz besonders auch um die Insel noch etwas mehr zu erkunden.

Wie sieht es bei euch aus? Seid ihr schon im (Kurz-) Urlaub gewesen dieses Jahr oder steht die nächste große Reise bald an? Welche Erfahrungen habt ihr auf Mallorca gemacht und welche Orte und Locations könnt ihr empfehlen? Ich freue mich auf eure Kommentare.

Eure Rebecca

Daran erkennst du, dass du eine Auszeit brauchst

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Vor kurzem war ich auf Mallorca. Ich hatte sehr viel vor. Ich wollte viele Bilder machen, viel sehen, ein Auto mieten und etwas unternehmen. Denn ich hatte vor, einen schönen Beitrag über Mallorca zu schreiben.

Je näher es auf den Urlaub zuging, desto mehr stresste ich mich. Wo fahren wir hin? Was machen wir genau? Was gibt es alles zu sehen?

Und dann hielt ich mir vor Augen, wieso wir eigentlich nach Mallorca reisen wollten.

Einfach mal raus

Da die letzten Monate sehr geprägt von viel Arbeit, langen Vorlesungen und lernintensiven Klausuren waren, wollte ich mir eine Auszeit gönnen. Ich erkannte mich selber kaum wieder, da ich ständig genervt und bei jeder Kleinigkeit direkt auf 180 war. Das wollte ich einfach nicht mehr. Das war und bin ich einfach nicht. Ich hatte Angst, dass es sich dann auch noch negativ auf meine Umwelt, meinen Freundeskreis oder noch schlimmer auf meine Beziehung auswirken könnte. Ihr kennt ja den Spruch: Wir man in den Wald hineinruft, so schallt es auch wieder heraus.

Apropos raus… Ich musste einfach mal raus aus dem Alltag. Daher haben wir uns bewusst gegen einen Städtetrip entschieden, da wir uns entspannen wollten. Einfach mal nichts tun und wenn dann sogar noch schönes Wetter ist, dann wäre es der absolute Jackpot.

Langeweile – Fehlanzeige

Also haben wir unsere Sachen gepackt und sind ohne Pläne nach Mallorca geflogen. Zum Glück hat sich mein Freund die Buchung und das Organisatorische gekümmert. So konnten wir in den Urlaub starten, wie ich es mir wünschte: Ganz entspannt. Wir haben uns einfach nur auf uns konzentriert. Und das war das beste, was wir machen konnten. 🙂

Als ich wieder nachhause kam und gefragt wurde, was wir so gemacht haben, so kann ich nur eins sagen: NICHTS. 🙂 Wir haben uns ausgeruht und die Zweisamkeit genossen.

Jeden Morgen sind wir aufgestanden, haben gefrühstückt und waren entweder spazieren oder haben uns an den Strand gelegt. Abends sind wir meistens schon vor 22.00 Uhr ins Bett gegangen und haben so richtig gefaulenzt, wo wir nur konnten. Besonders überrascht hat mich, dass uns nicht eine Stunde langweilig war, obwohl wir tatsächlich nichts getan haben. Das Rauschen des Meeres, der Sand zwischen den Zehen und das mediterrane Klima war alles, was wir brauchten.

Naja komplett nichts haben wir natürlich doch nicht gemacht 🙂 Natürlich konnten wir es nicht ganz sein lassen und haben daher doch das ein oder andere Foto gemacht, aber ohne Stress, ohne Druck und ohne klaren Auftrag.

Eine Auszeit nehmen und Akku aufladen

Nun ist mein Akku aufgeladen. Ich bin entspannter und wieder ich selbst. Mir ist wieder bewusst geworden, dass es nicht schlimm ist, einfach mal nichts zu tun. Die Auszeit ist nur für einen selber da. Zukünftig habe ich mir vorgenommen, mir in regelmäßigen Abständen eine Auszeit zu nehmen. In unserer schnellen und hektischen Zeit ist es wichtig, hin und wieder mal ein paar Tage „raus“ zu sein. Im Grunde bin ich ein positiver Mensch und versuche in allem das Gute zu sehen. Wenn allerdings um einen herum alles etwas viel wird, und das wird sicherlich bei euch auch hin und wieder mal so sein, seid euch bewusst, dass ihr nicht die Last des Universums auf euren Schultern tragen müsst.

Egal wie und wo

Eine Auszeit ist eine klare Entscheidung von euch selbst. Dabei spielt es keine Rolle, wie diese Auszeit aussieht. Es gibt neben dem Verreisen noch viele weitere Strategien zum Entspannen, egal ob du ein Buch liest, dir Zeit für eine Gesichtsmaske nimmst oder mal ohne Plan in die Stadt gehst. Das ist okay! Nimm dir die Zeit für dich, damit du positiv, gestärkt und motiviert in den Alltag zurückkehren kannst, denn sein wir mal ehrlich: Niemand hat Lust auf mein oder dein Gequengel 🙂

Ging es euch auch schonmal so? Wann und wie habt ihr euch das letzte Mal eine Auszeit genommen? Ich bin auf eure Strategien schon ganz gespannt.

Eure Rebecca

Der Tag an dem ich beschloss, mein Leben zu ändern

Heute gibt es mal einen ganz anderen Beitrag von mir. Derzeit bin ich in einem Lebensabschnitt, wo einfach mal alles super läuft. Ich habe einen Vollzeitjob der mir Spaß macht, das Studium, welches ich berufsbegleitend absolviere, läuft auch und ich habe tolle Freunde, mit denen ich gerne meine Zeit verbringe. Und die Liebe meines Lebens habe ich auch gefunden. 🙂

Auch wenn das alles zeitweise ziemlich stressig ist, bekomme ich das alles doch sehr gut unter einem Hut. Vor allem ist mein Blog in den letzten Monaten extrem gewachsen. Sowohl auf Instagram, als auch hier erfreue ich mich an meine Follower und Leser. Hier auch mal ein herzliches Dankeschön. 🙂

Ich kann wirklich sagen, dass ich glücklich bin. Noch nie habe ich soviel Glück und Frieden empfunden wie jetzt. 🙂

Doch das war nicht immer so…..

Das ist gar nicht mal solange her. So ungefähr drei Jahre. Da war das alles ganz anders….

Im Nachhinein empfinde ich das so, als hätte die ganze Zeit eine Wolke über mir geschwebt und es hätte auf mich herab geregnet.

Damals schon hatte ich einen ziemlich guten Job und habe auch berufsbegleitend studiert. Ich war in einem Verein, wo ich fast 10 Jahre lang Querflöte spielte. Freunde hatte ich auch und einen ziemlich großen Bekanntenkreis – bedingt durch das Vereinsleben. Ich wohnte mit meinem damaligen Freund in der gemeinsamen Wohnung in der Voreifel.

Eigentlich hätte ich glücklich sein müssen. Denn ich hatte doch eigentlich alles, was man gebraucht hätte, um glücklich zu sein. Eigentlich…..

Glücklich sein bedeutet, auch mal an sich zu denken

Rückblickend betrachtet, hatte ich aber nicht alles, was es brauchte um glücklich zu sein. Denn ich hatte das Wichtigste vergessen… Und zwar mich! Ich weiß, ich weiß. Das hört sich sehr egoistisch an, aber empfindet nicht jeder das Bedürfnis, beachtet, respektiert und akzeptiert zu werden?

Immer war ich darauf bedacht, die Probleme der anderen zu lösen. Die einen brauchten Geld, die anderen brauchten Hilfe beim Schreiben von Bewerbungen, dann sollte ich im Verein helfen und dort aushelfen.

Abgesehen davon hatte ich immer das Gefühl nirgendwo reinzupassen, denn ich war schon immer irgendwie anders. Das machte mir auch immer sehr zu schaffen. Das Gefühl alleine zu sein überkam mich und ich fühlte mich wie im Hamsterrad. Arbeiten, Uni, Haushalt, lernen, schlafen, arbeiten, Uni, Haushalt, lernen usw.

Irgendwann hörte ich nur noch: „Du musst noch dies machen“. „Wann machst du das?“ „Na toll“. Niemals hörte ich etwas positives. Kein Lob, kein Zuspruch, kein Danke. Natürlich erwartet niemand ein Kniefall. Aber freuen wir uns doch nicht alle über ein bisschen Zuspruch?

Und dann passierte es… ich wollte mein Leben ändern

Mir platzte innerlich der Kragen. Wieso war ich jedem gleichgültig? Wieso war ich niemandem wichtig und wieso wurden meine Bedürfnisse nicht gesehen?

Vielleicht war ich einfach zu unsicher, zu schwach, oder hatte ganz einfach die falschen Freunde und Bekannte. Das werde ich wohl niemals erfahren.

Aber eins stand fest. Ich wollte das alles nicht mehr. Respekt ist ein großes Wort, aber dennoch ist es für mich ein Schlüsselthema im Leben. Egal wer du bist, du verdienst Respekt und einen vernünftigen Umgang, ganz gleich ob Hausmeister oder CEO. Ich wollte mehr wert sein – MIR mehr wert sein. Ich kann mich noch an den Moment erinnern, als ich den Entschluss fasste:

Ich saß auf dem Balkon und rauchte eine Zigarette (ja genau, damals hatte ich dieses Laster noch) und es überkam mich. Wieso sollte ich denn kein schönes Leben verdienen? Wieso sollte ich kein Spaß haben? Und wieso sollte ich nicht glücklich sein dürfen? Ich habe noch so viele Jahre vor mir und die möchte ich nutzen.

Da wurde mir klar: Ich muss mein Leben ändern!

Als ich den Schlussstrich zog

Die darauffolgenden Jahre waren wohl mit die turbulentesten Jahre. Denn bei mir änderte sich alles.

Ich beendete meine alte Beziehung, die schon seit über 5 Jahren lief. Dabei verwirklichte ich auch meinen Traum und zog wieder ins schöne Köln zurück. Dabei stellte sich dann auch heraus, wer meine wahren Freunde waren und die Gelegenheit nutzte ich, um wieder Struktur in meinen Freundeskreis zu bringen.

Zudem wechselte ich auch meine Arbeitsstelle, wobei ich aber durch einen internen Wechsel im Unternehmen blieb. Wie es das Schicksal wollte, fand ich auch meine wahre große Liebe, mit der ich auch kurze Zeit später zusammengezogen bin.

Es hat sich also bei mir alles geändert, was sich auch nur ändern kann. Das Einzigen, die noch geblieben sind, sind meine wunderbaren Schwestern und einzelne Freunde aus der Vergangenheit (wo ich mir auch sicher bin, dass das wirkliche Freunde für´s Leben sind).

Bis heute habe ich keinen einzigen Schritt bereut. 🙂

Ich bin also sehr glücklich, dass ich die Schritte gegangen bin. Denn das hat alles dazu beigetragen, dass ich heute glücklich sein darf. Und dafür bin ich sehr dankbar.

Was möchte ich euch eigentlich damit sagen?

Wieso schreibe ich euch das alles? 🙂

Damals hatte ich immer den Eindruck, dass es bei anderen so leicht ging… also sein Leben zu ändern und glücklich zu sein. Aber das war es keinesfalls. Es hat mich sehr viel Kraft gekostet um aus der Komfortzone zu kommen, denn ich war alles andere, aber nicht entscheidungsfreudig. Ich konnte nie nein sagen und habe vieles mit mir machen lassen, vielleicht auch aus Angst, anderen nicht gerecht zu werden. Dabei wurde ich aber vor allem einer Person nie gerecht, nämlich mir selbst.

Eine innere Stärke und Selbstbewusstsein aufzubauen ist ein Prozess, der lange dauert und auch weh tut. Denn man wird sich bewusst, dass man an sich arbeiten muss. Kritik muss man annehmen, aber auch angemessen ausüben. Noch heute arbeite ich daran. Aber ich kann euch nur sagen, dass es sich lohnt.

Die unangenehme Wahrheit

Egal was es ist. Sei es eine Diät oder ein neuer Lebensabschnitt: Hört auf darüber zu reden. Hört auf, es vor euch herzuschieben. Macht einfach. Ihr habt es in der Hand. Es ist euer Leben und eure Entscheidung. Niemand kann sie euch nehmen.

Aber es gibt eine unangenehme Wahrheit: Niemand wird euch eine Entscheidung abnehmen. Die Verantwortung liegt bei DIR selbst.

Eure Rebecca