Wieso man öfter seinen Kleiderschrank durchstöbern sollte

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„Mein Kleiderschrank ist voll, aber ich habe echt nichts zum anziehen.“ Diesen Satz hat bestimmt so gut wie jedes weibliche Wesen schon mal gesagt oder zumindest gedacht. Dabei schlummern oftmals wahre Schätze in unserem Kleiderschrank.

Mein Fund im Kleiderschrank

Ihr kennt das bestimmt. Mit den Jahren wird der Kleiderschrank immer voller und dabei trägt man doch immer dieselben Sachen. 🙂

Also habe ich vor kurzem mein Kleiderschrank aufgeräumt und dabei einige „neue“ Entdeckungen gemacht. Ich habe meine Bluse mit Rüschen, welche ich vor ein paar Jahren bei Zara im Sale ergattert habe, wiedergefunden und mich erneut in sie verliebt.

Seitdem habe ich mir vorgenommen, einfach mal einen Blick mehr in den Kleiderschrank zu werfen und Kleidungsstücke, die ich lange nicht mehr getragen habe, wieder zu nutzen. 🙂 Das wäre auch sonst viel zu schade oder?

Ich muss euch da unbedingt noch etwas beichten. Letztens habe ich sogar noch ein paar Sachen mit Etikett dran gefunden. Allerdings beruhigte es mein schlechtes Gewissen ungemein, als mir eine Freundin erzählte, dass das bei ihr auch öfter mal vorkommt. Gerade wenn man antizyklisch kauft um etwas Shopping-Budget zu sparen (also Sommersachen im Winter und umgekehrt), landet das ein oder andere Teil gerne mal hinten im Schrank und fällt in den Winterschlaf. Bei der Online-Mall Netzshopping ist mir das schon öfter passiert. Mal eben einen Lieblingslook für die neue Saison geshoppt, bestellt und… im Schrank vergessen. Zum Glück wird Kleidung nicht schlecht 🙂 Nun aber weiter mit meinem Look.

Mein Look auf der Fashionweek

Zu meiner wiedergefundenen Bluse habe ich eine klassische schwarze Jeans und Boots mit kleinen Nieten kombiniert. Derzeit sind schwarze Jeans im Trend und kommen so schnell nicht mehr aus der Mode, denn sie sind vielseitig einsetzbar und gehen immer. 🙂

Das gleiche gilt für Bikerboots. Diese sind aktuell aus dem Schuhschrank nicht mehr wegzudenken, was absolut verständlich ist. Denn sie sind nicht nur total bequem, sondern sehen auch noch stylisch aus. 🙂

Abgerundet habe ich den Look mit einem Mantel im Navy-Stil, den ich derzeit sehr gerne trage. 🙂

SHOP MY LOOK

Mantel: Justfab

Bluse: Zara (old)

Jeans: Justfab

Boots: Asos

Tasche: Chanel

Wie gefällt euch das Outfit? Habt ihr auch vielleicht das ein oder andere Schätzchen in eurem Kleiderschrank wiedergefunden? Wenn ja, was ist es? Schreibt es mir doch in die Kommentare. 🙂

Ach ja… mehr von der Fashion-Week findet ihr auch im Artikel über meinen Aufenthalt in einem wirklich einzigartigen Hotel in Berlin. 🙂

Eure Rebecca

*Dieser Beitrag entstand in freundlicher Kooperation mit Netzshopping

Blümchenkleid zum Frühlingsanfang

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Ein Blümchenkleid sollte in keinem Kleiderschrank fehlen. In diesem Artikel stelle ich euch dieses vielseitig einsetzbare Kleidungsstück vor. 🙂

Warum ein Blümchenkleid?

Leider war vor einigen Tagen das Wetter noch nicht so überragend gut, was mich aber nicht davon abgehalten hat, mein neues Blümchenkleid zu tragen. Das Schöne ist ja schließlich, dass wir so immer ein bisschen Farbe und Fröhlichkeit mit uns nehmen können, ganz unabhängig von Wetter und Jahreszeit.

Ein bisschen Hippie geht immer

Passend zum gerade beendeten Coachella-Festival, wo viele Vollblut-Hippies unterwegs sind, zeige ich euch, wie ihr euren eigenen Drang nach Love & Peace im Alltag Ausdruck verleihen könnt.

Als Basis braucht ihr ein Blümchenkleid, je bunter, desto besser. Achtet darauf, dass die Basisfarbe neutral ist, also schwarz, weiß, grau, taupe, etc., denn dann könnt ihr am besten kombinieren. Da mein Kleid einen hohen Rotanteil besitzt, habe ich auch bei Jacke und Tasche auf rote Details geachtet.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gerade für florale Kleider oder Blusen eine Jacke im Military Style wunderbar funktioniert. Wenn ihr den ganzen Look nicht zu auffällig gestalten wollt, bleibt ihr am besten bei einer dunklen Jacke oder einem dunklen Blazer. Am wichtigsten sind die kleinen Details. Bei meiner Jacke sind es z.B. die roten Knopfleisten am Ärmel oder die Schulterklappen… raffiniert, oder? 🙂 So kann das Outfit ganz zurückhaltend im Alltag und sogar im Office getragen werden.

Achtet bei allen weiteren Accessoires vor allem darauf, dass diese möglichst wenig an Militär erinnern um einen interessanten Kontrast zu schaffen, ihr wollt ja schließlich nicht aussehen wie Major Paine oder Captain Jack 🙂

Wenn ihr euren inneren Hippie komplett rauslassen wollt, dann probiert es doch mal mit einer olivgrünen Baumwolljacke, oder noch mutiger mit Camouflage. Damit ihr nicht ausseht, als hättet ihr eurem Freund die Bundeswehrjacke geklaut, kann hier gerne mit vielen bunten Patches gearbeitet werden – Regenbögen, Einhörner, Blümchen – ihr wisst, was ich meine 🙂

 

 

SHOP MY LOOK

Blümchenkleid von Orsay

Blazer von Orsay

Tasche von Orsay

Ach ihr Lieben, ist es nicht schön, wenn warme Sonnenstrahlen auf die Haut treffen? Die Parks sind wieder voll, die Jungs huldigen dem Grill-Gott und die Mädels tanzen im Blümchenkleid zu den aktuellen Urlaubshits… naja oder so ähnlich 🙂

Wie kombiniert ihr am liebsten euer Blümchenkleid oder andere florale Teile? Habt ihr vielleicht sogar echte Blumen im Haar? Ich bin schon ganz gespannt auf eure Kommentare.

Eure Rebecca <3

Vom Mauerblümchen zur Fashion-Bloggerin

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Vorwort

Heute gibt es einen ganz anderen Beitrag von mir als üblich. 🙂 Eine liebe Freundin von mir, die mich seit gut 15 Jahren kennt, hat mich gefragt, ob sie im Rahmen ihres Studiums eine Hausarbeit über mich als Fashion-Bloggerin schreiben könnte. Ich habe mich sehr gefreut und fühle mich zugleich geehrt. Da die Hausarbeit überragend gut geworden ist und euch auch einen kleinen Einblick über meinen Werdegang gibt, habe ich mir gedacht, dass ich sie mit euch teile. 🙂

Vom Mauerblümchen zur Fashion-Bloggerin

„Ich war immer das graue Mäuschen“ – Heute ist Rebecca García Mélé Fashion-Bloggerin und Influencer mit eigenem Blog und über 27-Tausend Followern auf Instagram.

Man sieht ihn schon von weitem, den grünen Strohhut, von dessen Krempe aus sich ihre langen braunen Haare in großen, glänzenden Locken aushängen und dabei beinahe ihre Schultern verdecken, die aus ihrer weißen Off-Shoulder-Bluse herausgucken. Der graue Rock mit weißem Zickzack-Muster betont ihre schmale Taille. Eine rosa Handtasche und ein paar goldene Ketten runden das Outfit ab. So steht Fashion-Bloggerin Rebecca García nun in ihrem perfekten Spätsommerlook in einer ruhigen Seitenstraße der Kölner Innenstadt. Aus einem der Häuser guckt eine ältere Dame neugierig aus dem Fenster des ersten Stocks: „Macht ihr wieder Fotos?“ ruft sie auf die Straße, um ein wenig Aufmerksamkeit zu erlangen. „Jaaaaa, heute wird wieder geshootet“ erwidert Rebecca ihr mit einem breiten Grinsen und einer grüßenden Handbewegung. Danach konzentriert sie sich wieder ganz auf ihren Freund Christopher, der mit einer Spiegelreflexkamera beginnt die ersten Fotos zu schießen. Dass sie Zuschauer hat, scheint ihr nichts auszumachen. Wer hätte da gedacht, dass die heute 27-jährige sich bis vor einiger Zeit im Traum nicht hätte vorstellen können, jemals in der Modewelt aktiv zu sein und Fans zu haben.

Alles begann im Januar 2015, als ihr Freund Christopher sie dazu überreden konnte ein paar Fotos im Hinterhof aufzunehmen. „Ich fand mich halt nie hübsch“ erklärt sie mit hochgezogenen Augenbrauen, die sich mit einem Lächeln wieder senken. Diese Bilder hat sie dann auf Facebook gepostet. „Es hat schon die meiste Überwindung gekostet die Bilder hochzuladen und zu wissen, dass all‘ meine Facebook-Freunde das jetzt sehen.“ Doch den Freunden gefiel, was sie postete und die positive Resonanz ermutigte sie schließlich im Juni 2015 ihren Blog www.rebeccagarcia.de zu starten. In diesem schrieb sie zuerst nur über Mode, stellte Outfits zusammen, in denen sie sich ablichten ließ und lud die entstandenen Bilder hoch. Dabei entdeckte sie ganz neue Seiten an sich. „Früher dachte ich mir oft: Das kannst du niemals tragen. Heute denke ich mir einfach: Was soll’s!“ Am meisten gefällt ihr daran Dinge einfach mal auszuprobieren. „Ich bin früher immer den sicheren und oft auch langweiligeren Weg gegangen, aber man lebt ja schließlich nur einmal.“ Rebecca, die im dörflich geprägten Erftstadt aufgewachsen ist, erinnert sich zurück: „Auf dem Dorf bekommt man eher selten Komplimente und geht lieber mit der Masse.“ Umso größer ist nun die Entwicklung, die sie durch das Bloggen gemacht hat. Durch ihre Follower bekommt sie die Bestätigung, die ihr damals niemand gegeben hat. „Ich bin da langsam reingewachsen. Man traut sich plötzlich mehr.“ Mit dem Erfolg um die Fashion-Beiträge eröffnete sie später die Rubriken Beauty, Lifestyle, Reisen und Fitness. Ihr Ziel ist es dabei immer eine persönliche Bindung zu den Lesern aufzubauen, denn sie möchte „eher eine Art Freundin sein.“ Es verwundert also nicht, dass sie auch schon mal über Details aus ihrem Privatleben schreibt und sogar einen Artikel über ihren unglaublichen Abnehmerfolg von knapp 20 Kilo samt Beweisfoto postet. „Ich möchte meinen Lesern auch etwas zurückgeben und ihnen zeigen, dass man alles schaffen kann.“

Der Markt ist beinahe schon überflutet von Fashion-Bloggern, daher reicht es heute nicht mehr aus nur einen Blog zu haben. Man muss auch auf Social-Media-Kanälen wie Facebook, Snapchat und der zurzeit angesagten Plattform Instagram aktiv sein. Ziel ist dabei eine möglichst hohe Reichweite zu erlangen. „Man muss konsequent, geduldig und aktiv sein“ lautet Rebeccas Devise. Mit der Zeit sind dann auch mehrere Unternehmen auf sie aufmerksam geworden, mit denen sie nun regelmäßig zusammenarbeitet. Manchmal trudeln drei bis vier Pakete pro Woche bei Rebecca ein. Am tollsten sind natürlich die unangekündigten Pakete, aber auch über die mit handgeschriebenen Karten freut sich Rebecca besonders. Einmal war sogar ein Parfüm für Christopher dabei. „Der hat sich darüber gefreut wie ein kleines Kind“ erinnert sich Rebecca mit großen Augen zurück.

Was alles nach viel Spaß aussieht, ist in Wirklichkeit aber auch mit viel Arbeit verbunden. Die Fashion-Bloggerin Rebecca, die Vollzeit in einer Bank arbeitet und berufsbegleitend Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspsychologie studiert, investiert die meiste ihrer sehr knapp bemessenen freien Zeit in ihren Blog. Gut, dass ihr Freund sie dabei so sehr unterstützt, denn gerade am Wochenende geht schon mal gerne ein ganzer Tag fürs Bloggen drauf. Der Tag startet dann meistens damit, dass die Mails gecheckt werden, denn die Kommunikation mit den Unternehmen läuft fast ausschließlich per Email.

Zurzeit investiert Rebecca ca. eine Stunde täglich in die Bloggerei, am Wochenende etwas mehr, sodass sie auf mindestens 10 Stunden pro Woche kommt. Man muss nicht nur gute Inhalte posten, sondern auch auf Kommentare unter den Blog-Posts und Bildern eingehen. Häufig fragen die Leser nochmal genauer nach, was wann und wo gekauft wurde oder bitten um Styling- Tipps. Häufig wird dabei gefragt, wie sie es schafft ihre wilde Mähne zu bändigen. Es ist gar nicht so leicht viele Kommentare zu bekommen. Darum freut sich Rebecca über jedes noch so kleine Feedback ganz besonders. Sie selbst durchstöbert aber auch gerne die Profile von anderen Bloggern und lässt dabei gerne ein Like oder einen Kommentar. Das Thema Weiterbildung steht ebenfalls auf dem Pflichtprogramm. Besonders Bildbearbeitung und SEO (Search Engine Optimization oder deutsch Suchmaschinenoptimierung) sind für Blogger ganz wichtig. Das Spiegel-Selfie reicht für eine erfolgreiche Seite nicht mehr aus, daher ist gutes Equipment und die Beherrschung von diversen Tools ein Muss. Auch ist es wichtig über Suchmaschinen wie Google besser gefunden zu werden, weshalb man sich mit den Grundzügen des SEO vertraut machen sollte. Zum Glück unterstützt Freund Christopher sie, wo er nur kann, vor allem bei der Technik. „Er lebt meinen Traum mit mir“ schwärmt sie mit strahlenden Augen.

„Durch das Bloggen bin ich wirklich viel selbstbewusster und offener geworden. Es ist für mich der Weg mich selbst zu entwickeln und dadurch bin ich mit mir selbst gewachsen und endlich glücklich… Das ist wirklich unglaublich, oder?“ murmelt sie schließlich in Gedanken versunken vor sich hin.

Ja, das ist wirklich unglaublich! Die Nachbarin lehnt noch immer aus dem Fenster und beobachtet das Geschehen auf der Straße. „Für heute sind wir fertig“ ruft Rebecca ihr zu. „Joot“ entgegnet diese knapp mit ihrem kölschen Akzent und winkt nicht der grauen Maus oder der uncoolen Schwester zum Abschied zu, sondern der selbstbewussten, hübschen jungen Frau mit dem grünen Hut.

Nachwort

Liebe Annika, ich möchte Dir von Herzen danken. Dein Artikel über mich als Fashion-Bloggerin ist wirklich wunderbar geworden und ich bin sehr stolz, dass du ausgerechnet mich für eine Hausarbeit ausgesucht hast. Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht, mit Dir zusammenzuarbeiten. 🙂